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Mittwoch, 10. Juni 2026

Fünfzehn Jahre später




Heute vor fünfzehn Jahren erschien der letzte Eintrag auf diesem Blog.



Damals hätte ich nicht gedacht, dass zwischen zwei Beiträgen einmal fünfzehn Jahre liegen würden.

Ganz verschwunden war dieser Blog allerdings nie. Er geriet mit den Jahren in den Hintergrund, blieb aber immer irgendwo präsent.

Vor einigen Tagen begann ich wieder in den alten Beiträgen zu lesen.

Zunächst nur einen Eintrag. Dann noch einen. Und noch einen.

Was für ein schönes Gefühl.

Einige Geschichten waren sofort wieder da. Orte, Begegnungen, Busfahrten, die ich längst vergessen glaubte. Andere Einträge las ich mit einer gewissen Verwunderung.

Nicht weil ich mich nicht wiedererkannt hätte. Im Gegenteil.

Aber manche Passagen würde ich heute wohl anders schreiben. Manche Beobachtungen anders formulieren. Und über das eine oder andere Urteil würde ich vermutlich noch einmal nachdenken.

Wahrscheinlich kennt jeder dieses Gefühl beim Lesen alter Tagebücher. Man erkennt sich wieder und gleichzeitig auch nicht. 

Fünfzehn Jahre sind eine lange Zeit, in der sich einiges verändert hat. Menschen kamen und gingen. Aus dem Rucksackreisenden wurden ein Vater von zwei Kindern und ein Selbständiger, mit einem Kalender, der heute etwas voller ist als damals. Beruf, Familie und andere Prioritäten traten an die Stelle der grossen Freiheiten von früher. Die monatelangen Backpacking-Touren gehören vorerst der Vergangenheit an.

Beim Lesen fiel mir aber noch etwas anderes auf.

Nicht nur ich habe mich verändert. Das Reisen selbst hat sich verändert.

Als wir damals unterwegs waren, gab es keine Smartphones in der Hosentasche. Unterkünfte wurden nicht im Voraus gebucht. Oft stiegen wir irgendwo aus einem Bus, liefen durch ein paar Strassen und suchten uns eine Unterkunft. Manchmal war die erste voll, manchmal die zweite, und manchmal landeten wir an einem Ort, den wir nie gefunden hätten, wenn wir ihn vorher im Internet gesucht hätten.

Bahntickets kaufte man am Schalter. Für Sehenswürdigkeiten stellte man sich an, statt Zeitfenster Monate im Voraus zu reservieren. Und wenn man den Weg nicht wusste, fragte man jemanden.

Wir reisten mit Reiseführern und Empfehlungen anderer Reisender. Mein Navigationssystem bestand damals oft aus einem herausgerissenen Stadtplan aus dem Lonely Planet, einem kleinen Notizbuch und einer sehr ungefähren Vorstellung davon, wo ich mich gerade befand.

Vieles war ungewisser. Vieles war langsamer. Manches ging auch schief.

Rückblickend habe ich manchmal das Gefühl, genau zur richtigen Zeit unterwegs gewesen zu sein. Das Internet gab es bereits, Smartphones, soziale Medien und permanente Erreichbarkeit hingegen noch nicht.

Man konnte reisen, ohne ständig online zu sein. Man konnte sich verlaufen. Man konnte Überraschungen erleben.

Vor allem aber wurde weniger dokumentiert.

Heute begegnet man Selfie-Sticks, Influencern, Drohnen und Menschen, die ihre Reise in Echtzeit mit der Welt teilen. Daran ist nichts falsch. Es ist einfach eine andere Zeit.

Unsere Fotos entstanden damals nicht für Instagram. Die Blogeinträge nicht für Algorithmen und Klicks.

Wenn wir damals einen Blog schrieben, dann vor allem, um Eltern, Geschwistern und Freunden ein wenig zu vermitteln, was wir unterwegs erlebten.

Vielleicht erklärt das auch, warum das Wiederlesen dieser alten Beiträge mir so viel Freude macht. Sie sind keine Inszenierung. Sie sind Momentaufnahmen einer Reisezeit, die inzwischen fast schon historisch wirkt.

Der eigentliche Wert dieses Blogs ist mir bei der Wiederentdeckung bewusst geworden.

Viele der Geschichten, die ich hier wiedergefunden habe, hätte ich ohne diese Einträge längst vergessen.

Nicht die grossen Abenteuer. An die erinnert man sich auch nach fünfzehn Jahren noch. Die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn. Die Wochen auf dem Annapurna-Trek. Der Weg zum Everest Base Camp.

Was verblasst, sind die unscheinbaren Momente:

– Das Gespräch mit einem Rikschafahrer.

– Die endlose Busfahrt, weil die Strasse nach einem Erdrutsch unpassierbar geworden war.

– Der kleine Clownfisch, dem wir beim Hausriff auf Pulau Weh jeden Tag einen Besuch abstatteten.

Genau diese Dinge tauchen in den alten Beiträgen wieder auf.

Und plötzlich wird aus einem Reiseblog etwas anderes: ein Gedächtnis.

Und beim Lesen habe ich gemerkt, dass etwas geblieben ist.

Die Neugier sowieso. Die Freude daran, an einem unbekannten Ort anzukommen. Das Interesse an Menschen, Landschaften, Geschichte und Geschichten. Die kleinen Zufälle unterwegs.

Und auch die Lust, darüber zu schreiben.

Nicht für eine grosse Leserschaft. Die hatte dieser Blog nie. Die Zugriffszahlen waren damals schon überschaubar, und daran wird sich vermutlich auch nichts ändern.

Aber das spielt keine Rolle.

Seit dem letzten Eintrag auf diesem Blog war ich weiterhin unterwegs. Nicht mehr monatelang am Stück mit dem Rucksack durch Asien, dafür in vielen kürzeren Etappen. Die Reisen führten mich erneut nach Indien und China, in die Karibik, nach Nordafrika, in den Senegal und immer wieder quer durch Europa.

Aus Monaten wurden Wochen. Ferien, die zwischen Beruf, Familie und Alltag ihren Platz finden mussten.

Geblieben ist jedoch die Art des Reisens. Noch immer bin ich am liebsten mit dem Rucksack unterwegs. Noch immer bevorzuge ich einfache Unterkünfte. Noch immer macht es mir mehr Freude, durch eine unbekannte Stadt zu streifen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, als möglichst bequem von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gebracht zu werden.

Wenn ich als Zwanzigjähriger eine Liste meiner grossen Reiseträume geführt hätte, wären die meisten Punkte heute wohl abgehakt. Machu Picchu. Die Osterinsel. Lhasa. Petra. Viele der Orte, von denen ich damals träumte, habe ich tatsächlich besuchen dürfen.

Das ist ein grosses Privileg.

Heute interessiert mich oft weniger das grosse Ziel als die Geschichte dahinter. Die kleinen Eigenheiten eines Ortes. Eine historische Strassenbahn. Ein vergessenes Monument am Strassenrand. Ein Wochenende in einer Stadt, die nie auf einer Liste der grossen Sehenswürdigkeiten auftauchen würde.

Andere Reisen werden folgen. Sie sind kürzer geworden. Oft näher.

Aber unterwegs zu sein hat nie aufgehört, spannend zu sein.

Deshalb gibt es heute diesen Eintrag.

Nicht als Neustart. Nicht als grosses Projekt. Und auch nicht als Versuch, an die Zeit von damals anzuknüpfen.

Eher als Erinnerung daran, dass manche Geschichten es wert sind, nicht vergessen zu werden.

Und bevor die Frage aufkommt: Ja, der Name dieses Blogs passt inzwischen nur noch bedingt.

Die Reisen führten mich in den letzten Jahren längst nicht mehr nur nach Asien. Trotzdem habe ich beschlossen, den Titel beizubehalten.

Namen ändern sich manchmal weniger schnell als Reisegewohnheiten.

Mal sehen, wohin die Reise führt.

Freitag, 10. Juni 2011

Srinagar - Hausboot auf dem Dal-See


Die Distanz zwischen Pahalgam und Srinagar ist eigentlich nur 92 km. Trotzdem brauchten wir mit dem Maruti Suzuki 3.5 Stunden. In Srinagar wurde ich sehr schnell von einem Shikara (typisches Boot) Fahrer aufgegabelt und zu diversen Hausbooten gebracht. 1500 Rupien für dieses (Fr. 30.-- / € 25), 900 Rupien für jenes (Fr. 18.-- / € 15). Eigentlich werden alle Hausboote mit „Deluxe“ beschrieben, doch gibt es massive Qualitäts- und Preisunterschiede. Und natürlich gibt es die ganz schlauen, die nun „Super-Deluxe“ aufs Aushängeschild schreiben. Gut, schlussendlich fand ich ein Hausboot, mit nur einem Zimmer, mit keinem Schild. Anscheinend hiess das Hausboot Rock Head Paradise, was aber kein anderer Shikara-Fahrer wusste. Um zum Hausboot zurückzukommen musste man sagen, man will zum Black-Man oder „Kalya“, was wohl das gleiche in Urdu bedeutet. Der Besitzer des Bootes, Gulam, kommt aus Südindien und ist eine Spur dunkler als die Kashmiris. Daher Black-Man.

Bezahlen musste ich übrigens 500 Rupien, also Fr. 10.-- bzw. € 8.20.


Habe probiert einen Link aus google-map einzufügen. Wenn es denn klappt, dann könnt ihr hier sehen, wo mein Hausboot gelegen ist.


DELUXE HOUSEBOATS

...UND DIESES WÄRE DANN MEINES

Rückblende:

September 2010, Rantepao, Sulawesi, Indonesien

Wir lernten dort wohl das verrückteste Reisepaar kennen. Nicht verrückt im eigentlichen Sinne, aber verrückt, was die Dauer der Reise anbelangt. Konni und Matt, gebürtige Deutsche, aber mittlerweile Weltbürger, sind seit nun über zehn Jahren unterwegs. Die ersten acht davon auf dem eigenen Segelschiff. Nun, schon damals haben wir viel gequatscht und Konni hatte uns gezeigt, wo man den Tuak, den lokalen Palmwein kaunfen kann.

Nun, es wundert nicht, dass ich genau Konni und Matt hier oben wieder getroffen habe. Zusammen haben wir ein paar gemütliche Stunden auf Ihrer Hausboot-Terrasse verbracht.


Ich bin mir sicher, wir werden die beiden irgendwo auf der Welt wieder sehen, aber bis es soweit ist, werden wir Ihre Reise auf dem hervorragenden Blog http://www.konniandmatt.blogspot.com/ mitverfolgen.


KONNI UND MATT


SHIKARAS WARTEN AUF KUNDSCHAFT - 1h = 100 Rps.


Am Morgen des zweiten Tages habe ich bei meiner Familie auf dem Boot einen Chai (Tee) getrunken. Ein paar Momente später habe ich gesehen, wo die Frau das Geschirr wäscht. Um es direkt zu sagen. Beim Heck scheisse ich rein, beim Bug wäscht sie das Geschirr. Nun weiss ich nicht, ob das medizinisch möglich ist, aber ich bin wohl ab meiner eigenen Scheisse krank geworden. Habe mir nämlich in Srinagar den bisher grössten Durchfall aufgelesen. Glücklicherweise hatte der Durchfall keine Nebenerscheinungen (Fieber, Kotzerei etc.) und war nach zwei Tagen auch schon wieder vergangen.



POLIZEI-SHIKARAS

GESCHÄFTE, DIE NUR MIT DEM BOOT ERREICHBAR SIND

Am fünften Tag bin ich die vier Kilometer durch die spannende Altstadt bis zur Jama Masjid (Zentral-Moschee) gelatscht. Die Jama Masjid kann 33’000 betende Besucher aufnehmen. Kaum war ich drin, nachdem ich 10 Rupien Kameragebühr bezahlt hatte, wurde ich auch schon von einem jungen Mann mit langem Bart angesprochen. Die üblichste Frage zuerst: Woher kommst du? Ich antwortete ihm und er meinte sofort: Ah, dort wo sie den Bau von Minaretten verboten haben! Danke schön Schweizer Volk!


Die nächsten 1.5 Stunden verbrachten wir sitzend in der Moschee und quatschten über Islam, Atheismus, verschleierte Frauen, halb nackte Frauen, westliche Propaganda, Extremismus, Alkoholkonsum und vor allem über sein wichtigstes Anliegen, ein freies Kashmir.


MÜLLMANN IN SRINAGAR


PUNJABI THALI
(Jeera Reis, Chana Masala, Veg. Curry, Dal Makhani, Aloo Mattar, Raita, dazu 1 Papad und 4 Butter Nan - 130 Rps.)

IN DER JAMA MASJID

SAINT-GOBAIN GLASS HOUSE

ZUCKERBÄCKER

INDIA GO BACK!

300 km weiter südlich liegt Jammu. Die Busfaht dauerte 11 Stunden.

Es sind jetzt mittlerweile ein paar Tage vergangen, seit ich in Jammu war, doch mein Urteil hat sich nicht geändert. Jammu ist wohl das grösste "Shithole" der ganzen Reise. Kam dazu, dass alle Läden und Restaurants wegen Besuch eines Politchefs geschlossen wurden. Mehr gibt es zu Jammu nicht zu sagen.


DAS EINZIG INTERESSANTE IN JAMMU, WAR DIESES FILMPLAKAT BEI EINEM HALB ZERFALLENEN KINO


Samstag, 4. Juni 2011

Room with a View


Die ursprüngliche Grande Vadrouille Asiatique dauerte 697 Tage. Vom 27. April 2009 bis zum 26. März 2011, dem Tag als Floriane nach Hause reiste. 697 Mal haben wir also übernachtet. Meistens hatten wir ein Doppelzimmer oder eine Hütte mit eigenem Bad. Nur gerade sieben Nächte haben wir in Dorms (Mehrbett-Schlafsälen verbracht). 14 Nächte in mongolischen Jurten, 16 Nächte in Zügen, fünf Nächte auf Booten, 16 meist nicht so komfortable Nächte in Bussen. Auf Klimaanlagen haben wir meist verzichtet. Im ganzen haben wir 123 Nächte in Zimmern mit Klimaanlage verbracht, benutzt haben wir diese aber viel weniger. Mit einem Ventilator schläft es sich einfach viel besser.

Der Durchschnittspreis, den wir pro Nacht bezahlt haben beträgt Fr. 13.20 (ca. 11 Euro). Die teuersten Zimmer hatten wir in Russland, Hong Kong, Malaysia, Singapur und in Brunei. Die billigsten in Laos, mit durchschnittlich Fr. 7.60 pro Nacht (6.30 Euro).

Das mit Abstand schlechteste Zimmer hatten wir übrigens vom 5. auf den 6. Juli 2009 in Shanhaiguan, China. Es war das einzige Hotel im Ort, das Touristen akzeptierte.

Gute Hotels hatten wir viele. Die besten waren wohl das Mercure Regency in Makassar, Indonesien und das Monorom VIP in Kompong Cham, Cambodia. Diese Übernachtungen wurden uns jedoch offeriert, an dieser Stelle noch einmal ein grosses Dankeschön an Khairun et un grand merci à Danièle et François.


Hotelzimmer zu fotografieren ist langweilig. Die sehen ja meist immer gleich aus. Jedoch haben wir uns die Zeit genommen, von jedem Zimmer ein Foto aus dem Fenster hinaus zu machen (wenn das Zimmer denn auch ein Fenster hatte). So haben wir eine stolze Kollektion von 213 Fotos. Der Ordner auf dem Computer wurde „Room with a View“ (Zimmer mit Aussicht) getauft. Alle 213 Fotos hier zu veröffentlichen wäre mühsam und vor allem langweilig für Euch. Die besten und die schlechtesten möchten wir Euch aber nicht vorenthalten. Wir haben die Kollektion auf 23 Bilder reduziert. Die 12 Besten, die 5 Schlimmsten und 6 diverse.


Der Gewinner - Yulias Guesthouse auf Pulau Weh, Sumatra, Indonesia (Juni 2010)


Sunset Cottages, Ahuwair Beach, Flores, Indonesia (Aug. 2010)

Black Marlin, Kadidiri, Togean Islands, Sulawesi, Indonesia (Sept. 2010)

Orchard Hotel, Shigatse, Tibet - mit Blick aufs Kloster (Sept. 2009)

Monorom VIP, Kompong Cham, Cambodia - Blick auf den Mekong (Feb. 2011)

Photographer's Hotel, Yangyuan, Yunnan Province, China (Aug. 2009)
mit Blick auf die Reisfelder, leider konnte hier das Fenster nicht geöffnet werden, da so viele Kriech- und Flugtiere hinein wollten.

Green Imperial, Beach No. 5, Havelock, Andamans, India (Mar 2010)
mit Blick auf den von Edmont dem Gärtner wundervoll gepflegten Bananengarten

Gangapurna Hotel, Yak Kharka, Annapurna Trek, Nepal (Oct. 2009)
mit Blick auf den, wer hätte es geahnt, den Gangapurna

This Old Guesthouse, Xing Ping, Guanxi Province, China (July 2009)
mit Blick auf die wunderbare Landschaft der Li River Region

Panorama Guesthouse, Bunaken Island, Sulawesi, Indonesia (Sept. 2010)

Jurte am Tsagan Nuur (White Lake), Mongolia (Juni 2009)

Lekjon Guesthouse, Tuk Tuk, Pulau Samosir, Sumatra, Indonesia (Juni 2010)

Und hier die 5 Schlechtesten. Auch hier haben wir einen Gewinner.

Crown Cottage Plaza, Pahar Ganj, Delhi, India (Dez. 2009)
Wegen Arbeiten am Nachbarhaus wurde an unserem Fenster
eine Plastikplane angebracht

Traveller's Inn, Fort Area, Bombay, India (Dez. 2009)
Die gegenüber liegende Hausfassade war so nahe, dass wir nichts zu nahe beim Fenster liegen lassen konnten

Hanoi Stay, Hanoi, Vietnam (Oct. 2010)
Das einzige Fenster führte in einen Lüftungsschacht.

Mysore Hotel Complex, Mysore, Karnataka, India (Feb. 2010)
Das wohl am massivsten vergitterte Fenster unserer Reise.

White House, Yangon, Myanmar (Jan. 2011)
Wieder ein Lüftungsschacht, hier kam wenigstens ein klein wenig Tageslicht herein, aber auch der ganze Gestank vom Hinterhof.

In einem Zimmer ohne Fenster zu schlafen ist nicht angenehm. Fehlte das Fenster, so haben wir die Aussicht aus der Tür fotografiert. Dies gab zum Teil sehr unspektakuläre Bilder.


Hoover Lodging House, Sibu, Borneo, Malaysia (Apr. 2010)
Immerhin fühlt man sich ein wenig sicherer, wenn man einen Feuerlöscher direkt vor der Nase hat

The Hump Hostel, Hunming, Yunnan Province, China (Aug. 2009)
Das "Achtung Nasser Boden-Schild" stand permanent dort. Rechts sieht man einen Tischfussball-Kasten, der aber nicht funktionstüchtig war.

La Javanaise, Yogyakarta, Java, Indonesia (July 2010)
Der Kaffeewagen vor der Türe, was will man mehr?
Und ein Bild mit Jane Birkin und Serge Gainsbourg, passend zum Hotelnamen

Shanti Lodge, Hampi, Karnataka, India (Feb. 2010)
Obwohl wir in diesem superschönen Bungalow mehrere Fenster hatten, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, das Bild aus der Türe aus zu schiessen, als ich Flo auf diesem Hängebett sah.


Im ganzen hatten wir fünf Zimmer mit einem Schwimmbecken. In Sepilok (Malaysia), Nha Trang und Hoi An (Vietnam), Siem Reap (Cambodia) und Bangkok (Thailand). In Sepilok mussten wir für die Schwimmbeckenbenutzung 5 Ringit (Fr. 1.70) extra bezahlen.


Hotel mit einem komplizierten vietnamesischen Namen, an den ich mich leider nicht mehr erinnern kann, Hoi An, Vietnam (Oct. 2010)

Nga Do Hotel, Nyalam, Tibet (Sept. 2009)

Die wohl aussergewöhnlichste Sicht hatten wir in Nyalam, Tibet. Unser einziges Fenster eröffnete uns die Sicht in die Gemeinschaftstoilette. Nicht selten war jemand am Zähne putzen.