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PACKLISTE TEIL 7 - DOKUMENTE, BÜCHER UND GELDSACHEN


Pass - der füllt sich langsam. Bei den Grenzübertritten gebe ich dem Zöllner jeweils meine Wunschseite für den Stempel an.


ID - bisher nicht gebraucht, dient mehr als Reserve, sollte der Pass verloren gehen.


Kreditkarte Visa - brauchen wir fast nur um Flüge zu buchen. Geld beziehen ist damit zu teuer und in den meisten Orten, wo wir essen oder schlafen, akzeptieren sie keine Kreditkarten


Bankkarte Postfinance - mit dieser Karten konnten wir bisher überall Geld beziehen und das Beste daran, erst noch kostenlos.


Bankkarte Maestro - dient als Reservekarte, ist aber zum beziehen im Ausland zu teuer. (Mittlerweile habe ich diese gekündigt, da wir sie wirklich nie gebraucht haben.)


Traveller-Checks - ziemlich unnütz. Wirklich nur für den Notfall gedacht.


paar hundert US-Dollar in bar - Visas werden zum Teil in US$ bezahlt.


Führerschein - ehrlich gesagt, weiss ich nicht einmal mehr, wo der steckt


internationaler Führerschein - damit sie den auch im hintersten Kaff lesen können, aber eigentlich auch unnütz, da ich den bisher noch nie zeigen musste.


gelbes Impfbüchlein - muss man in Asien nicht unbedingt mit dabei haben.


Tauchschein - der muss immer vorgezeigt werden, wenn man irgendwo tauchen will.


Tauch-Log-Buch - dies ist ein kleines Büchlein, wo die Tauchgänge notiert werden.


Brillenrezept - für den Fall, dass die Brille doch nicht die ganze Reisedauer übersteht.


Rega-Karte - für den Notfall, an den wir gar nicht erst denken wollen.


jede Menge Passfotos - für jede Visaanfrage brauchen wir einige Passfotos. Einmal waren unsere jedoch nutzlos, da man für Indonesien Passfotos mit rotem Hintergrund benötigt. Unsere hatten aber einen weissen Hintergrund.


Versicherungspolice Worldwideinsure - Haben die Krankenkasse gekündigt und diese Versicherung auf dem Internet abgeschlossen. Was sie wert ist, wissen wir zum Glück nicht. Hoffe, es bleibt auch so.


Reiseführer Lonely Planet Süd-Ost-Asien - Den haben wir mittlerweile in alle Einzelteile zerlegt. als letztes haben wir den Teil Vietnam rausgerissen und weggeschmissen. Somit wird die Reisebibel auch ein bisschen leichter.


Reiseführer Lonely Planet Laos - in Vietnam haben wir für Fr. 4.-- eine Kopie des LP Laos gekauft. (Da ich in meinem Leben schon über 30 Original-Lonely Planets gekauft habe, habe ich auch kein schlechtes Gewissen).


Fotobüchlein Loris - Von meinem Neffen Loris haben wir ein kleines Fotobüchlein mit dabei. Wenn wir jeweils an einem Ort ein bisschen länger verweilen, stellen wir das Fotobüchlein irgendwo hin


Autobiographie von Nelson Mandela - Mit 700 Seiten nicht das optimale Buch um in einem Rucksack mitzuführen. Hoffe aber, dass wir im Süden von Laos länger bleiben und dort viel Zeit zum lesen haben werden.


Die Entstehung der Arten, Charles Darwin - 800 Seiten. Ist zum Teil ein bisschen langweilig, aber da es im Reklamformat ist, kann ich es ohne Weiteres noch eine Weile mitschleppen.


Tagebuch - mache darin keine täglichen Einträge, fülle es aber mit sämtlichen Reiseinformationen. Ebenfalls zeichne ich kleine Ortspläne oder Karten in das Tagebuch


drei kleine Notizbüchlein - damit ich immer eines davon möglichst rasch zur Hand habe um wichtige Sachen (Kontostände, E-Mail Adressen, Flug-Nummern usw.) aufzuschreiben.

PACKLISTE TEIL 6 - FOTOGRAPHIE UND ELEKTRONIKA



Die grosse Frage vor unserer Reise war natürlich, ob wir den Laptop wirklich mitnehmen wollen oder nicht. Schon nach kurzer Zeit wurde uns aber klar, dass die Entscheidung, das Ding mitzuschleppen, absolut richtig war. Nicht nur können wir damit Musik hören und per Wifi auf das Internet zugreifen. Dank dem Computer haben wir nur 11‘000 Fotos anstatt 35‘000. Blogtexte und Emails können offline geschrieben werden und wenn es mal regnen sollte, können wir uns gemütlich Filme auf dem Laptop anschauen.


TEIL 6 - FOTOGRAPHIE UND ELEKTRONIKA

Kamera Sony α 350 mit 8GB Karte, mit Objektiv 18 - 70 - diese Kamera ist verantwortlich für die meisten Bilder auf diesem Blog


Kamera Sony klein mit 4 GB Karte - für die Schnappschüsse am Abend. Leider ist sie schon wieder kaputt. In Vietnam hatten wir diese Kamera reparieren lassen, doch sie hielt nur zwei Wochen. Wir sind am überlegen, ob wir uns eine neue kleine Kamera kaufen wollen.


Objektiv Sony 75 - 300 - um den Orang Utan wirklich nahe heran zu zoomen

Kameratasche - schützt die grosse Kamera vor Feuchtigkeit und Schlägen

Kartenleser - erspart mir, all die verschiedenen USB-Kabel mitzuschleppen


Reserve Akku für grosse Kamera - hat sich als sehr nützlich erwiesen, vor allem, wenn mal kein Stromanschluss vorhanden ist (Annapurna-Trekking, Dschungelcamps usw.)


Ladegerät für Sony gross mit Kabel

Ladegerät für Sony klein - selbes Kabel wie für die grosse Kamera!


Laptop Macbook mit Kabel und Hülle

externe Harddisk 500 GB - um alles abgesichert zu haben

Fernbedienung für Laptop - damit ich nicht immer aufstehen muss, um das Musikstück zu wechseln


USB-Stick 16 GB - hatte noch einen 8 GB Stick mit dabei, doch den habe ich vor kurzem in einem Internet-Cafe stecken lassen.


iPod 120 GB mit Kabel - das wohl aller allerbeste Reiseutensil. Für lange Busfahrten habe ich mir eine Schlaf-Playlist erstellt.


USB-Kabel - für den Kartenleser, für die Harddisk


Postcard Kartenleser (für Internetbanking) - so dass ich meine Visa-Rechnung pünktlich bezahlen kann.


Auf nach Muang Ngoi


Nach einer dreistündigen Busfahrt kommen wir in Nong Khiaw an. Noch vor ein paar Jahren war dieser Ort das absolute Muss für Backpacker und für solche, die vom Touristentrampelpfad abweichen wollten. Für uns geht heute die Reise aber noch ein wenig weiter. In Nong Khiaw kaufen wir für 20'000 Kip (Fr. 2.50) einen Sitzplatz in einem Boot, welches uns nach Muang Ngoi bringen soll.

Ticket-Office in Nong Khiaw

Es fährt kein Boot, also wird auch nicht gearbeitet, sondern Checkers gespielt

Die Fahrt dauert eine Stunde. Dieser Junge arbeitet auf dem Boot. Er ist etwa 12 Jahre alt.

Wir haben Kinder gesehen, die auf Baumstämmen oder Bambus den Fluss hinunter schipperten. Dieser Junge hatte ein kleines Boot, jedoch kein Paddel.


Obwohl es mittlerweile viele Touristen in diesen Ort zieht, ist es einfach in Muang Ngoi eine Unterkunft zu finden. Wir besetzen ein Dreierzimmer und müssen dafür gerade mal Fr. 6.-- bezahlen (fürs Zimmer, nicht pro Person).

Aussicht von unserer Terrasse.

Frauen tragen Güter vom Fluss übers Fussballfeld ins Dorf. Alles wird auf dem Fluss hergebracht. Es gibt keine Strasse nach Muang Ngoi.

Dies ist der Hauptweg durch Muang Ngoi. Der grosse Weihnachtsstern-Busch leuchtet in der Abendsonne.

Mönche - des moines

In Luang Pra Bang gibt es viele Mönche!
A Luang Pra Bang les moines sont très presents!

Es ist manchmal ein bisschen schwierig abzuschätzen, ob man sie fotografieren darf. Doch in Laos ist es den Mönchen ziemlich egal.
Parfois, il est difficile de savoir si l'on peut les photographier. Mais au Laos la question ne se pose pas.






Eindrücke aus Luang Pra Bang


In Luang Pra Bang steht an jeder Strassenecke ein Tempel. Wir haben deren zwei besichtigt, denn hat man einen gesehen, hat man alle gesehen.

Hier ein paar Impressionen aus Luang Prabang:


Fussgänger und Scooterbrücke über den Mekong.

Ein Fischer wirft sein Netz in den Mekong

Der grösste Tempel Luang Pra Bangs mit einer schönen Bougainvilea, glaube ich.

Das nächste Bild zeigt die ganz grosse Attraktion. Um dies zu sehen, bin ich extra den Hausberg hinauf geklettert. Ich bin unheimlich froh, das gesehen zu haben und wüsste nicht, wie ich mein Leben ohne diese Erfahrung noch weiterleben könnte.

Buddha's Fussabdruck

Essen und trinken in Luang Pra Bang

SUNSET BAR AM MEKONG IN LUANG PRA BANG

BAMBUSBRÜCKE ZUR SUNSET BAR. BRÜCKENZOLL: 5000 KIP (--.60)

FLO MIT PAPA JEAN-CLAUDE IM LAO LAO GARDEN RESTAURANT

SONNENUNTERGANG ÜBER DEM MEKONG

LAO BBQ - ODER LAO FONDUE, MIT POULET UND BÜFFELFLEISCH. LASST EUCH NICHT VON DER MIRINDA-FLASCHE AM RECHTEN BILDRAND TÄUSCHEN, DIESE DIENT NUR DER KERZENSTÄNDER.

GETROCKNETE FLUSSALGEN MIT SESAM UND TAMARIND-SAUCE

DAS LAO FONDUE IST EIN HIT.
DIE FLASCHE MERLOT AUS CHILE PASST WUNDERBAR DAZU.

Farbiges Vientiane

Seit Donnerstag sind wir in Laos' Hauptstadt Vientiane. Für 90'000 Kip (11.--) sind wir in einem modernen Hotel im Stadtzentrum untergekommen.

Vientiane ist sehr farbenfroh und vorallen, nach Ho Chi Minh City und Hanoi, sehr ruhig. Sie hat gerade mal 200'000 Einwohner, was der Stadt ein angenehmes Flair verleiht.


Das wohl typischste Transportmittel in Laos - ein Songthaew
(fragt mich bloss nicht, wie man das ausspricht!) Der Hauptgeschäftszweig der Fahrer scheint aber eher der Verkauf von Marijuana zu sein, denn bevor sie einem das Fahrzeug als Taxi anbieten, fragen sie stets, ob man nicht lieber ein bisschen Gras kaufen möchte.


In ganz Vietnam hatten wir praktisch nie einen strahlend blauen Himmel. Stets war es sehr dunstig oder halt einfach bewölkt. Schon am ersten Tag machten wir einen kleinen Fussmarsch durch die Innenstadt und der blaue Himmel liess mein Fotografenherz höher schlagen.


Ein neu erbautes Monument gleich am Ufer des Mekongs. Leider konnten wir noch nicht heraus finden, um wen es sich hier handelt, da sie Schriftentafel in der Laotischen Schnörkelschrift verfasst ist.


Fast an jeder Strassenecke findet man einen Tempel. Dies lässt Vientiane sehr farbenprächtig erscheinen. Ausserdem gibt es sehr viele Bäume und allgemeine Grünflächen.


Nach über 18 Monate reisen habe ich HEUTE den besten Hamburger der Reise gegessen. Gleich neben unserem Hotel befindet sich ein kleiner Hamburgerstand, wo der Beefburger für 15'000 Kip oder der Jumbo (Doppelburger) für 22'000 Kip angeboten wird (Fr. 1.85 bzw. 2.70). Auf einer kleinen Werbetafel, gleich neben den Preisen gibt es din Facebook-Schriftzug mit der Aufforderung, den kleinen Hamburgerstand auf Facebook zu suchen. Das habe ich sofort erledigt und bin nun Fan des Hungry Burger Hamburgerstandes in Vientiane.


Gestern war ein äusserst gemütlicher Tag. Nach einer klassischen Nudelsuppe haben wir uns eine einstündige Massage gegönnt. Das kostet Fr. 4.30 und ist absolut seriös. Dies ist nicht immer so. In Vietnam hatten die Massagesalons oft einen Nuttentouch und eine Massage mit einem Angebot für ein so genanntes "Happy Ending" ist keine Seltenheit. Die Massage, die wir gestern genossen, hiess Traditional Laos Massage und beinhaltet das ziehen und drehen der Extremitäten. Wie gesagt, für die Fr. 4.30 erhielten wir am Schluss noch einen Tee und ein Tellerchen mit Dragonfruit.

A propos Massage. In Vietnam hatte ich eine einstündige Fussreflexionsmassage ausprobiert. Das war äusserst schmerzhaft, denn die Frau benutzte dazu ein kleines rundes Holzstück. Auf jeden Fall, werde ich dies nicht so schnell wiederholen, da mir die nächsten paar Tage wirklich alles weh tat. Da war die Massage mit den heissen Steinen schon viel besser und relaxter.

Gleich am ersten Tag haben wir unsere Pässe der Botschaft von Myanmar (Burma) übergeben. Für anfangs Januar 2011 haben wir Hin- und Rückflug ab Bangkok nach Yangon gebucht und dafür brauchen wir je ein Visum. Wir hoffen, dass es klappt. Schon die erste Serie der Passfotos wurde nicht akzeptiert, da Flo ein klein wenig grinste und man bei mir die Zähne sah. Beim Beruf musste man ganz genau hinschreiben, wo und was man arbeitet. "Weltreisender, Laos" hätte sich da wohl nicht so gut gemacht. So gibt man halt den letzten Arbeitgeber an und hofft, dass die dort nicht anrufen werden.

Nächsten Dienstag, also in genau zwei Tagen, kommt Flo's Vater Jean-Claude für zwei Wochen zu Besuch. Wir freuen uns schon seit Wochen darauf. Natürlich werden wir probieren, so viel Blödsinn wie nur möglich in diesen zwei Wochen zu machen.

Heute wollten wir ein paar Travelerchecks in Kips umwandeln. Dies klappte leider nicht, da unsere Pässe in der Botschaft von Myanmar sind. Ohne Pass kein Geld. Mit der Postcard kann man übrigens überall in Asien Geld beziehen. Habe mittlerweile alle Bankkonten gekündigt und alles bei der Post. Ist viel billiger und der Service ist einmalig.
Wir haben noch $ 1'100 in Travellerchecks mit dabei, die wir natürlich nicht wieder nach Hause nehmen wollen. Werden diese wohl in Thailand zu $ wechseln, denn in Myanmar gibt es keine Bankomaten. Also was ich zuvor erzählt habe, von wegen mit der Postcard könne man überall Geld beziehen, das war erstunken und erlogen. Besser gesagt also, bis anhin konnten wir überall Geld beziehen.


Was hat uns sonst noch bewegt in den letzten Tagen:

- Wollte gestern Tennis schauen, aber die etlichen Sportsender in unserem Zimmer zeigen nur die englische Premier League. Aber da Roger eh verloren hat, hätte ich mich eh nur aufgeregt.

- Arcade Fire ist eine Musikgruppe, die wir sehr oft hören. Nun haben sie ein neues Album heraus gebracht, welches wir natürlich herunter geladen haben. Aber das Beste daran ist das neue Video. Die kann man unter www.thewildernessdowntown.com anschauen. Im dafür vorgegebenen Feld einfach Eure Adresse eingeben und dann staunen.



Nach unserem Stadtmarsch haben wir in einem kleinen Restaurant Rast eingelegt. Plötzlich lag dieser Leguan neben unserem Tisch. Der Restaurant-Besitzer teilte uns mit, dass dies sein Leguan sei. Ich fragte ihn, ob er den essen werde. Flo stiess mich mit dem Ellenbogen und der Mann schaute mich schockiert an und schüttelte den Kopf. Ich bin mir sicher der Kerl frisst den Leguan.

So, mehr kommt mir gerade nicht in den Sinn. Bis bald. Kommentare sind wie immer sehr willkommen. Merci fürs lesen.

Erste Tage in Laos


Um die fast 24-stündige Busfahrt von Hanoi nach Vientiane zu unterbrechen, sind wir drei Stunden nach dem Grenzübertritt nach Laos in Ban Khoun Kham ausgestiegen. Die Fahrt im Nachtbus war überraschend angenehm und dauerte dadurch gerade mal 16 Stunden.

Flo mit einem der sechs Welpen

Der Bus hielt direkt vor dem Mi Thuna Hotel, welches wir im Lonely Planet gefunden hatten. Wir ergatterten uns ein Zimmer mit Heisswasser und Klimaanlage. Diese funktionierte zwar nicht, war aber auch nicht nötig, denn so heiss war es nun auch wieder nicht. Jedoch konnte es gegen Abend ziemlich kühl werden, und da waren wir froh, uns mit heissem Wasser duschen zu können. Zum Abendessen probierten wir gleich das laotische Nationalgericht, den Laàb. Entweder Hackfleisch, Fisch oder Poulet wird dafür verwendet. Vermischt mit Limettensaft, geröstetem Reis, Knoblauch, Minzeblätter, Frühlingszwiebeln und Chillis bekommt man einen feinen Laàb vorgesetzt.
Die Hündin Jackie hatte vor 9 Tagen ein paar Babies bekommen. Jackie ist ein sehr freundlicher Hund, nicht so aber der Vater der Babies. Daher kommt vielleicht auch sein passender Name. GeorgeBush.

George Bush

Die grosse Attraktion in Ban Khoun Kham ist die Kong Lo Grotte. Die Grotte ist sieben Kilometer lang und kann mit einem Boot befahren werden. Also fuhren wir am zweiten Tag dorthin bezahlten den Eintritt und den Bootsfahrer, erhielten ein improvisiertes Ticket und je eine orangene Schwimmweste.
Die Landschaft mit den dunklen, monolithischen Kalksteinbergen ist traumhaft schön. Wir begeben uns zu den Booten. Es liegen vier Boot im Sand und uns wird jenes zugewiesen, welches randvoll mit Wasser ist. Die Schwimmweste ist wohl dafür gedacht, dass wir nicht im eigenen Boot ertrinken, dachte ich mir. Doch unser Bootsfahrer begann gleich mit dem ausschöpfen. Und obwohl er dies mit seinem Flip Flop machte, ging es rasch und nach einer Minute stand das Wasser nur noch knöcheltief im Boot.

Der Höhleneingang

Die Boote, die in der Höhle bereit liegen

Mit seinem Longtail-Aussenbordmotor erreichte das schmale Boot eine beachtliches Tempo, welches in einer Höhle noch viel schneller zu sein scheint. Drei oder vier Male mussten wir aus dem Boot aussteigen und durch das Wasser waten, während der Bootsführer und sein Steuermann das Boot über die flachen Stellen schleppten. Obwohl in unserem Reiseführer, dem Lonely Planet stand, dass man seine Taschenlampe ja nicht vergessen soll, hatte niemand von uns eine Lampe mit dabei. Was ein bisschen schade war. Die beiden Männer auf dem Boot hatten zwar kräftige Stirnlampen, jedoch waren sie damit beschäftigt, den Weg durch die Höhle zu finden.

Longteil-Aussenbordmotor

In der Höhle mussten die Boote über die zu flachen Stellen geschleppt werden

Wie gesagt, obwohl wir nicht all zu viel gesehen haben war die Fahrt durch die Höhle beeindruckend. Das Beste jedoch war das Verlassen der Höhle auf der anderen Seite. Aus der Dunkelheit heraus, ins Grüne hinein. Fünf Minuten später an Land hatte es natürlich einen kleinen Laden, wo wir genüsslich eine Nudelsuppe für 2000 Kip (25 Rappen) assen.


Von der Dunkelheit...

...ins Grüne

Einer unserer Bootsführer

Der Kiosk mit der Nudelsuppe (die Vorräte werden durch die Höhle durch hierher transportiert)