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Erste Tage in Ho Chi Mink City (HCMC)


Nach sechs Monaten Nasi Goreng und Mie Goreng aller Art sind wir doch sehr froh darüber in Vietnam zu sein. Das Nationalgericht in Vietnam scheint Phô zu sein. Allzu viel wissen wir noch nicht darüber, doch ist Phô eine Nudelsuppe die mit allerhand Zutaten bereichert wird: Rindfleisch, Sojasprossen, Schnittlauch, frischer Koreander, eingelegter Knoblauch, Chillis und natürlich Sojasauce, Essig und Chillisauce.

Es gibt normale Restaurants, doch will man die Suppe wie auf dem Bild auf der Strasse essen, setzt man sich auf einen Schemel, der für einen 4-jährigen gedacht sein muss.

Flo isst Phô


Wie in jeder Stadt ist es auch in HCMC nützlich, wenn man jemanden kennt. Unser Freund Peter aus Irland lebt jetzt seit ein paar Monaten hier und kennt die guten Ecken von HCMC.
Am zweiten Abend führte uns Peter zum Ben Thrang Nachtmarkt in ein Seafood-Restaurant.
Wir überliessen ihm das Bestellen und er bestellte:
1 kg Shrimp
1 Teller gegrillter Tintenfisch
1 Teller Muscheln mit Chillis
1 Teller Chop Choy (asiatisches Gemüse)
1 grosse Schale gebratener Reis
1 Teller Frühlingsrollen

Fantastisches Essen im Seafood-Restaurant mit Peter

Das erste Auffallende in HCMC sind die vielen Scooter. Ho Chi Minh City hat 9 Millionen Einwohner und 4 Millionen Scooter. Plane heute Abend zur Stosszeit an die Kreuzung zu stehen und ein paar Bilder zu machen.
Auf dem Bild unten sieht man eine ganz normale Strassenecke. Zum Teil hangen Kabel bis auf Kopfhöhe hinunter

Wireless ist noch eine Vision der Zukunft in Vietnam

In Vietnam will jede und jeder einem etwas verkaufen. Hängematten, Lonely Planet Kopien, falsche Uhren, Lotterielose oder eine 3-tägige Tour ins Mekongdelta.
An jeder Strassenecke stehen einige Scooterfahrer, die einem für wenig Geld überall in der Stadt hinbringen wollen. Ausserdem wird einem alle 15 Meter eine Fussmassage angeboten oder ein Hochglanzflyer für ein Restaurant in die Hand gedrückt.

Fliegende Händlerin mit Getränken und Früchten


In Vietnam wird Karaoke in speziell dafür bereit gestellten Boxen gesungen. Man singt nicht vor allen Leuten in einer Bar, sondern nur mit seinen Freunden in der Box. Karaokeschuppen gibt es etwa gleich viel wie Massagecenter. Beides haben wir schon ausprobiert.
Die Massage dauerte 80 Minuten. Mein Lieblingsteil war der, als sie auf meinem Rücken kniete. Danach wurde mit das Gesicht etwa 20 Mal eingecremt und wieder abgewaschen. Und ganz am Schluss wurde mir ein weisses Tüchlein mit Ausschnitten für Augen und Mund auf den Kopf gelegt. Ich sah aus wie Casper, der freundliche Geist. Doch dann beschmierte sie das Tuch mit einer kühlen Paste, die nach kurzer Zeit aushärtete. Ich fühlte mich wie Hannibal Lector. So lag ich auf der Pritsche, die Maske nun halb verrutscht auf meinem Gesicht. Mit dem rechten Auge starrte ich an die Decke, das linke Auge geschlossen, weil 2 mm davor das Tuch war. Ich sehe die Welt wie John Merrick. Von Casper zum Elefantenmensch in 5 Minuten.

Karaoke-Abend mit Peter

Saigon Bia - 15'000 Dong die Flasche

Bisher habe ich noch auf jeder Reise oder in allen Ferien jemanden, den ich schon aus der Schweiz kenne, getroffen. Diesmal hat es über 17 Monate gedauert. In HCMC bin ich einem alten Turnverein-Freund über den Weg gelaufen. Jürg und seine Familie sind seit ein paar Wochen in Asien unterwegs. Im ganzen werden sie drei Monate von Beijing nach Singapore reisen. Wir hatten uns seit Jahren nicht mehr gesehen, das letzte Mal wohl an einem Nidauer Stedtlifescht. Am Abend verabredeten wir uns zum Znacht. Und ja, ich war tatsächlich im Turnverein.

The Steiner-Family - Sybille und Jürg mit Fabien und Noé

Eine der Hauptattraktionen in HCMC sind die Cu Chi Tunnels. Diese weitläufige Tunnelsystem wurde während des Vietnamkrieges, der hier natürlich der Amerikakrieg genannt wird, von den Viet Kong angelegt. Das unterirdische Ganglabyrinth wurde in drei Etagen angelegt und ist an die 200 km lang.

Floriane kam aus klaustrophobischen Gründen nicht mit. Viel verpasst hat sie aber nicht. Mit einem Tourbus fuhr ich nach Cu Chi. Der Bus war voll. Im Eiltempo wurden wir dann von einer Attraktion zur nächsten gejagt. Eng aneinander gedrängelt versucht jeder ein Foto von einem Tunneleingang oder einer ausgeklügelten Tretfalle zu schiessen.

Bei Halbzeit konnte man der vietnamesischen Regierung für 20'000 Dong (Fr. 1.--) eine Kugel abkaufen, damit man eine AK47 abfeuern kann. Ich war nicht überrascht als sich praktisch alle aus meinem Bus eine oder mehrere Kugeln kauften und ganz aufgeregt in die Reihe standen um die Kugel abzufeuern. Kann Tourismus noch dümmer werden? Um die Wartezeit zu verkürzen ass ich zwei gegrillte Maiskolben mit würziger Sauce.

Mit Mais zwischen den Zähnen ging es danach ab in den Tunnel. Ein 40 Meter langes Teilstück wurde extra für den westlichen KFC-verdorbenen Touristen freigegeben, sprich verbreitert. Der Tunnel ist knapp einen Meter hoch und gerade so breit, dass ich trotz eingezogenen Schultern beidseitig am Lehm entlang schleife. Sehen tut man nicht viel, aber man spürt die Hitze und die Schweissperlen die einem in die Augen rinnen.

Ein verdeckter Tunneleingang

Charlie zeigt vor, wie man den Tunnel betritt.

Zum Abschluss wurde uns allen ein Fingerhut voll mit Tee serviert. Dazu gab es ein Stück Tapioka (Süsskartoffel).

PACKLISTE TEIL 4 - APOTHEKE


In diesem Bereich sind wir wirklich toll ausgerüstet. Selber haben wir noch nicht viel davon verwendet, doch haben wir schon mehrmals Anderen damit helfen können.


Die Medis, wo kein Kommentar dazu steht, haben wir bisher noch gar nicht gebraucht.
"HOUZ ALÄNGE"

Um schon vielen Krankheiten vorzubeugen sind wir gegen Folgendes geimpft:
- Gelbfieber
- Hepatitis A + B
- Poliomyelitis (Kinderlähmung)
- Tetanus (Starrkrampf)
- Typhus

Gelbfieber und Hepatitis hatten wir beide schon von Südamerika her geimpft. Die drei anderen Impfungen wurden erneuert.

Gegen die japanische Enzephalitis und Tollwut haben wir uns nicht impfen lassen. Die Tollwut-Impfung kostet in der Schweiz etwa Fr. 300.--. Wird man dann tatsächlich von einem Säugetier gebissen, muss man trotzdem ins Spital um weitere Spritzen zu erhalten. Die Tollwut-Impfung kauft einem nur zusätzliche Zeit. Wir versuchen also, uns hauptsächlich von Katzen, Hunden und Affen fern zu halten.
In der Schweiz gab es in den letzten zehn Jahren anscheinend einen einzigen Fall der japanischen Enzephalitis. Auf diese Impfung haben wir auf Rat unseres Tropenarztes verzichtet.

Wer sich mehr über Tropenkrankheiten uns Impfungen informieren möchte, kann dies auf www.safetravel.ch tun.

Viele Touristen nehmen Malaria-Profilaxe ein, was ihnen Durchfall beschert. Die meisten reisen aber mit den Notfalltabletten, so wie wir auch. Macht auch mehr Sinn, denn wir wollen uns ja nicht unnötig mit Chemie voll stopfen.



TEIL 4 - APOTHEKE


Malarone Malaria-Notfall-Tabletten


Parasetamol - nötige Chemie, sollte es mal zu viel Arak oder Palmwine geben.


Dolprone Schmerztabletten 500mg - nach unheimlichen Mengen Arak


Buscopan (Bauchkoliken und Unterleibs- und Blasenschmerzen)


Cotrim Forte (Antibiotikum)


Pretuval C Erkältungstabletten - Diese haben wir das letzte Mal in Nepal verwenden. Muss mal das Ablaufdatum kontrollieren.


Neosporin Augentropfen - Auf den Togeans ist plötzlich eine Bindehautentzündungs-Epidemie ausgebrochen. Wir blieben glücklicherweise davon verschont.


Immodium (Durchfall) - Von Beginn weg hatten wir zwei Packungen Immodium mit dabei. Wir dachten, dass diese wohl nicht allzu lange reichen würden, doch haben wir immer noch reichlich davon übrig.


Zyrtec (Allergien)


Dormicum (Fieberdelirien und Schlafstörungen)


Tabletten gegen Reisekrankheit - vor allem für Reisen auf kurvigen Passstrassen und welligen Bootstouren.


Fenistil - ein Alleskönner


Merfen Spray - In Malaysia hatte sich ein Mückenstich an meinem rechten Fuss dermassen ent

zündet, dass ich froh war, einen Merfenspray mit dabei zu haben.


Merfen Salbe - eignet sich auch für vieles


Antibiotikum-Puder - haben wir in Indien gekauft. Unser Freund Patrick schwört darauf.


Teebaumöl - ist ein Allerweltsmittel und gehört in jede Reiseapotheke


Pinzette - wurde zuletzt verwendet, um Flo die Stachel des Seeigels aus der Ferse zu entfernen.


kleine sterile Rasierklingen - kam ebenfalls beim „Fall Seeigel“ zum Einsatz.


diverse Pflaster und Verbandsmat

erialien - Nach unserem Sturz mit dem Scooter, haben wir fast alles Verbandmaterial aufgebraucht.



ein mini-Fläschchen Wasserentkeimungstropfen - hatte ich ursprünglich

h fürs Trekking im Himalaya gekauft, doch da gab es überall Wasseraufbereitungsstationen.


Singapore - Chinatown und Typisches

Es ist unheimlich heiss in Singapore. Glücklicherweise hat es alle 50 Meter ein Shopping-Center, wo auf 12 Grad herunter gekühlt wird. So schaffen wir es am ersten Tag bis zur Esplanade, wo man eine schöne Aussicht auf das brandneue Marina Bay Gebäude und die Skyline von Singapore geniessen kann.

Neues Architektur-Flaggschiff - Singapore Marina Bay

Singapore Skyline

Eglise moderne

Vor über einem Jahr hatten wir in Beijing Nicolas kennen gelernt. Damals gab er uns eine Visitenkarte vom Restaurant Angelus, wo er Küchenchef ist. Mittwoch sei der beste Tag, um ein Tartare zu geniessen. Das haben wir uns gemerkt. Für letzten Mittwoch reservierten wir uns einen Tisch im l'Angelus.

Besuch im l'Angelus - Restaurant français


Tartare de boeuf avec frites

Dans le bar Barrio Chino avec le chef de cuisine de l'Angelus, Nicolas.

Typisches Restaurant in Chinatown

Nicolas et le tigre

Chinatown


Bier und Alkohol im Allgemeinen ist in Singapore sehr teuer. Für einen Pint zahlt man locker 18 Singapur $, fast 15 Franken. Im Maxwell Foodcourt kann man eine Flasche Tiger für 5.50$ kaufen. So begaben wir uns dorthin. Flo hat sofort neue Freunde gefunden.

Flo avec Tokei et Jennifer

Der Maxwell Foodcourt ist um 02.00 Uhr schon ziemlich leergefegt.


Barbie goes to Singapore

Der letzte Stand, der noch geöffnet hat, doch ist der Besitzer eingeschlafen.

Nicolas und Tokei


Singapore - Little India und Untypisches

Heilige Kuh

Happy Deepavali 2010

Veg. Thali (Menu) auf einem Bananenblatt serviert / sur une feuille de bananier

Indischer Temple

Route principale à Little India / Hauptstrasse durch Little India

Indischer Schnickschnack


Mehr Schnickschnack

Dance pour le Deepavali-festival


SUPER-HANUMAN, der Affengott


Petit stand de fruits à Little India

Night and day in Melaka


In Melaka verbringen wir einige erholsame Tage im Old Town Guesthouse.
A Melaka, on reste quelques jours pour se relaxer chez Old Town Guesthouse.

Boulevard à Melaka

Les arcades de Melaka

Transportmittel Nummer 1 in Melaka.
Moyen de transport No. 1 à Melaka.

Riverfront

Place centrale


Bienvenue à China Town

Marché de nuit - Nachtmarkt

les brochettes - Spiessli

Temple chinois

petit shop de T-Shirts

petit shop de balances


Façade typique

PACKLISTE TEIL 3 - SCHLAFEN

Hallo zusammen

Hier die angekündigte Fortsetzung unserer Packliste. Im Moment sind wir in Singapur, wo die Hotelkosten sehr hoch sind. Für ein Bett in einem Schlafsaal muss man schnell einmal Fr. 20.-- hinlegen. Nach langem suchen und Dank einem Tip (merci Sonia) haben wir Ali's Nest gefunden. Hier haben wir ein winziges Doppelzimmer für Fr. 22.50 gefunden, inkl. Kaffee und Toast. Es hat zwar nur eine Matratze auf dem Boden, aber für ein paar Tage reicht es völlig.
Hier brauchen wir keines der folgenden Dinge:


TEIL 3 - SCHLAFEN


Seidenschlafsack (Inlet) - Zu Beginn hatte ich noch einen richtigen Schlafsack mit dabei, den ich aber seit den Zugfahrten im Second Sleeper in Indien nicht mehr verwendete. So habe ich diesen einem Mann in Yogyakarta in die Hand gedrückt, der zusammen gerollt auf dem steinharten und kalten Plattenboden lag.

Kissenbezug - Ein Kissenbezug hat sich als sehr nützlich erwiesen, denn manchmal will man den Kopf wirklich nicht auf das angebotene Kissen legen

Paar Ohrenstöpsel - sind nur für den Notfall. Ich bevorzuge den iPod.

Hängematte mit den dazu gehörenden Seilen - wurde bisher nur einmal zum schlafen benutzt, dient also mehr zum relaxen.

Moskitonetz - Wo es Malaria gibt, sind die Moskitonetze schon über dem Bett angebracht. Manchmal sind wir aber in Regionen, wo es keine Malaria gibt, aber trotzdem sehr viele nervige Mücken. Da kommt unser eigenes Moskitonetz sehr gelegen.

Teil 4 der Serie folgt sehr bald.
Viele liebe Grüsse aus Singapur.