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Palolem-Agonda Jungle Walk

Patrick und ich machten uns in den letzten paar Wochen viermal auf in den Dschungel, um mit einer kleinen Machete den Weg von Dornen und stacheligem Bambus frei zu machen. Wir kamen jeweils ziemlich blutig und verschwitzt nach Palolem zurueck. Doch unser Ziel, den Weg fuer Jean-Claude und Manuela begehbar zu machen, liess uns nicht aufgeben.

Hier ein kleines Filmchen, welches Patrick in Action zeigt. Man hoert ihn sogar fluchen.

Dies war eine grosser Bambus mit Dornen, welcher den Weg blockiert hatte. Kurz nach meinem Beginn den Busch zu trimmen, schnellte ein dorniger Ast in mein Gesicht. Dann wurde es persoenlich zwischen mir und dem Busch. Nach einer Viertelstunde hatte ich den Sieg ueber den Bambus davon getragen. Dieser Punkt ist heute unter dem Namen Oli's Bamboo Madness bekannt. 07.30 h morgens. Wir wollten moeglichst frueh aufbrechen, um nicht in die sengende Mittagssonne zu gelangen. Schnell wurden noch ein paar Suessigkeiten fuer unterwegs eingekauft.

Zwischen Palolem Strand und dem Beginn des Pfades fliesst ein kleiner Fluss. Im Normalfall kann dieser durch watet werden. Doch an diesem Morgen war die Flut dermassen hoch, dass wir uns kurzerhand ein Boot zur Ueberfahrt organisierten.
Bootsfahrten in Goa enden aber immer mit nassen Fuessen. Hier befinden wir uns nun auf der anderen Seite des Flusses. Jean-Claude trocknet seine Fuesse, damit er in sein gutes Schuhwerk schluepfen kann.

Nach kurzem Aufstieg kommen zwischenzeitlich aus dem Dschungel hinaus und koennen die Aussicht ueber den bevorstehenden 'Walk' geniessen.

Zurueck im Dschungel. Obwohl es schattig ist, wird es immer wie heisser unter dem Blaetterdach. Die Luft ist stickig. Jeder von uns hat zwei Liter Wasser mit dabei.

Erste Zwischenstation: 'The Rock'. V.l.n.r: Jude, Rob, Flo, Oli, Manuela und Patrick.

Wir goennen uns eine Pause von 15 Minuten. Doch es liegt noch ein langer Weg vor uns bis nach Agonda.
Wir liessen den Dschungel hinter uns. Der Pfad fuehrte nicht mehr weiter und wir begaben uns hinunter zum Rocky Beach.
Die 200 Meter von Stein zu Stein stellten fuer niemanden ein Problem dar. Die ganze Zeit wurden wir aus den Baumwipfeln von Affen beobachtet.
Halbzeit beim Butterfly Beach. Eine kleine Bucht, fast menschenleer. Zwischendurch kommt ein Boot mit ein paar Touristen aus Palolem an. Das Wasser ist merklich kuehler als in Palolem, jedoch auch klarer.
Ein maechtiger Banyan Tree kurz vor Agonda. Am gleichen Ort wurde in den 80er Jahren mit dem Bau eines 5Sterne Hotels begonnen. Jedoch wurden die Arbeiten bald abgebrochen. Heute holt sich dern Dschungel sein Territorium zurueck.
Mittagessen in Agonda Beach. Veg. Noodles und natuerlich einen Salat fuer Flo. Dazu Cola, Kaffe, Chai oder Banana Lassi.
Abends zuruck in Palolem, wo wir jeweils in Dylans den Sonnenuntergang geniessen. Kingfisher kostet 40 Rp. und ein Kings 30 Rp. (45 Rp. sind ungefaehr 1 CHF.)
Kurz vor Sonnenuntergang wrden jeweils Wetten abgeschlossen, ob die Sonne wohl im Meer versinkt oder ob sie vorher im Dunst verschwindet. Reich werden kann man beim Wetten nicht. Der Einsatz betraegt 10 Rp.

Rajasthan + Taj Mahal

Der Brunnen, indem sich der Taj so wunderschoen spiegelt, wurde gerade gereinigt. Eigentlich war es nur eine Pfuetze. Also keine Spiegelung, aber der Taj ist natuerlich immer einen Besuch wert.




Der kleine Bruder, im Volksmunde Baby Taj genannt.

Ein paar Tage verbrachten wir in Udaipur, der wahrscheinlich romantischsten Stadt Indiens.

Dieser Palast wurde mittlerweile zu einem Luxushotel umfunktioniert. Nichts fuer uns Backpacker.
Ueberall gibt es Dachterrassen mit Restaurants. Wunderschoene Aussicht mit einem Kingfisher Bier geniessen, das liegt uns sehr.


Jodhpur, die blaue Stadt. Sehr pittoresk.

Crickett ist wohl eine der langweiligsten Sportarten der Welt, aber die Inder lieben es. Ist aehnlich wie Baseball, nur dass Baseball noch langweiliger ist.


Eine ganz normale Strassenszene in Jodhpur. Natuerlich in blau und mit einer Kuh.









Das Meranghar Fort. Hier die Sicht von unserer Hotel-Terrasse.

Varanasi - Leben und schlafen am heiligen Ganges

In Varanasi dreht sich alles um den heiligen Ganges.
Unzaehlige Bootsfuehrer bieten einem staendig Bootstouren an.

Wie liessen uns ueberreden und buchten eine Sunset-Tour
auf dem Ganges. Hier mit Besuch aus der Schweiz: Melanie und Adi.

Amid und Amarjid verkaufen jeweils nach der Schule
mit Blumen geschmueckte Kerzen, die dann in das
heilige Wasser gelassen werden.

Geschlafen wird ueberall.

Die Toten werden an diversen Zeremonienplaetzen aufgebart und
verbrannt. Dies ist so ein Platz. Der Holzstapel im Hintergrund ist
also nicht fuer den kalten Winter.

Wenn sich im Wasser mehr als 500 Faekalbakterien pro Liter befinden, ist es gefaehrlich sich darin zu baden. In diesem Teilstueck des Ganges befinden sich aber 1,5 Mio. Faekalbakterien pro Liter. Das Wasser ist schwer toxisch.

...und noch einen Schluck. Das "putzt duere"!


Die Treppen, die bis ins Wasser fuehren heissen Ghats. Manche Ghats sind Bestattungsghats, manche zum sich waschen, wieder andere zum Kleider waschen usw...

Die Schoenheit der Stadt wird erst vom Wasser aus sichtbar. Kommt man jedoch vom Fluss weg, wird es laermig, stinkig und dreckig.




Diese Kissenbezuege wurden im Fluss gewaschen (1.5 Mio Faekalbakterien!) und am Ufer auf dem Boden zum trocknen ausgelegt. Dies sind nicht die Kissenbezuege unseres Hotels.

Muede vom betteln
Eines der schoeneren Haueser am Ufer. Auf der Treppe hat es sich schon wieder einer gemuetlich gemacht.

Ebenfalls kann man sich am Fluss massieren, rassieren oder die Ohren putzen lassen.

morgens halb zehn in Indien
Dieser kleine Junge ist zustaendig, dass die Kuehe auch wirklich sauber werden.

Mittagsschlaefchen im bequemen Boot

Spirituelle Reinigung eines Asketen

Farbenfrohe Tuecher werden in diesem Ghat angeboten.

Diese Position sieht nicht sehr bequem aus. Das Bread of Life Restaurant war, ganz nebenbei erwaehnt, nicht so toll, wie im Lonely Planet beschrieben.
Da hat sich die Ziege schon ein bisschen bequemer hingesetzt.